Schlussworte des Inspektorenteams

Schulinspektion mit hervorragendem Ergebnis

Das Ergebnis der Schulinspektion war hervorragend. Genauere Informationen finden Sie im Elterninfo dazu.

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Das Schulinspektorenteam gab anerkennende ergänzende Schlussworte:

Die Grundschule Am Jacobitor wird seit etwa 16 Jahren von der Schulleiterin Frau Renate Riehemann geleitet. Zum Zeitpunkt der Erstinspektion 2007 war die Schule dreizügig, aktuell gibt es in jedem Jahrgang zwei Parallelklassen. Eine Konrektorin bzw. einen Konrektor hat die Schule nicht mehr. Seit einigen Jahren ist die Schule eine offene Ganztagsschule.

Der langjährigen Beständigkeit in der Schulleitung steht durch Pensionen eine ständige Veränderung innerhalb des Kollegiums gegenüber.

Bereits zum Zeitpunkt der Erstinspektion hatte die Grundschule Am Jacobitor Grundgedanken zu einem Leitbild und Bausteine für ein Schulprogramm erarbeitet. Die ersten Leitgedanken hat die Schule kontinuierlich weiterdiskutiert, eine Reihe von Konzepten erarbeitet, ein Schulprofil entwickelt und in diesem Jahr das Schulprogramm verabschiedet. Deutlich erkennbar in der schulischen Arbeit ist, dass die Schule konsequent an ihren Leitzielen festhält, sich von ihnen leiten lässt, wobei sie sich immer wieder an veränderte Gegebenheiten und Entwicklungen anpasst. Das Motto „Wir sind selbstverständlich verschieden“ spielt eine besondere Rolle. Der Inklusion gegenüber zeigt die Schule sich aufgeschlossen und hat sich außerdem vorgenommen, den Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, der eine weiterführende Schule besucht, auf ein höheres Niveau zu heben. Dabei achtet sie in allen Fächern auf eine besondere Sprachförderung („Sprechen in ganzen Sätzen“).

Das Schulgelände wurde vor einigen Jahren über einen längeren Zeitraum vorbildlich zu einer naturnahen Lern-, Erholungs-, Bewegungs- und Spielelandschaft unter aktiver Beteiligung aller schulischen Gruppierungen umgestaltet und wird zum aktuellen Zeitpunkt von den Schülerinnen und Schülern in besonderem Maße wertgeschätzt.

Das historische Schulgebäude befindet sich baulich und in Hinblick auf die Farbgebung und Ausgestaltung durch das Schulpersonal in hervorragenden Zustand. Es wirkt kindgerecht, freundlich und lädt in den Klassenräumen, Fachräumen, der Bücherei und weiteren Räumlichkeiten zum anregungsreichen Lernen ein. Die Gestaltung der Klassenräume ermöglicht Lernen in verschiedenen Sozialformen und das Nutzen unterschiedlichster Lern- und Arbeitsmaterialien für die Schülerinnen und Schüler. Der Schule ist es wichtig, durch ästhetische Ausgestaltung der Schulumgebung den Schülerinnen und Schüler Wertschätzung zu zeigen.

Der Schule gelingt es durch einheitliches Einhalten von Regeln für Arbeitsruhe während des Unterrichts und störungsfreie Pausen zu sorgen („in Ruhe frühstücken“). Die Identifikation aller schulischen Gruppierungen mit der Arbeit der Schule ist hoch.

Über Unterricht, die Betreuung, das Nachmittagsangebot und darüber hinaus gelingt es der Schule, den Schülerinnen und Schülern ein anregendes und vielfältiges Angebot zu machen. Dabei stehen sportliche Aktivitäten, Ausflüge in die Natur, musikalische Bildung und ganzheitliche Gesundheitserziehung im besonderen Fokus der Schule. Die Schule ist dreimal als Umweltschule ausgezeichnet worden und aktuell als sportfreundliche Schule anerkannt. Ein ganzheitliches Förderkonzept sorgt für die Stabilisierung der Schülerpersönlichkeiten und ihrer psychischen Gesundheit. Die morgendliche persönliche Begrüßung aller ins Schulhaus strömenden Schülerinnen und Schüler durch die Schulleiterin trägt gewiss dazu bei.

Alle schulischen Gruppierungen berichten von einem besonders guten schulischen Klima des Lernens und der Zusammenarbeit. Dies wird unter anderem deutlich in gelingenden Unterrichtsphasen in der Sozialform kooperatives Lernen und in den intensiven Arbeit der Lehrkräfte in Jahrgangsteams. Das an Ressourcen orientierte Arbeiten der Schulleiterin, ihre Wertschätzung gegenüber Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte und allen an der Schule Tätigen fördert die positive Arbeitsatmosphäre an der Schule.

Der Schule ist es gelungen, die hohe Qualität der Erstinspektion zu bewahren, ihre Arbeit an veränderte Bedingungen anzupassen und sich weiterzuentwickeln.

Osterode, den 28.04.2014

 

Das Ergebnis musste mit den Kindern gefeiert Werden:

Schulinspektion Kinder